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Gesundheit braucht Kompetenz

Erneut Bestnote für das Labor des Harzklinikums

Für die moderne Medizin sind sie unverzichtbar. Die Rede ist von den Laborwerten. Die Analyse von Blut-, Urin- oder auch Stuhlproben und Gehirnwasser ist längst etablierter Standard, um bei einer Erkrankung die richtige Diagnose stellen und den Behandlungserfolg sicher beurteilen zu können.

 

Wernigerode. Für die moderne Medizin sind sie unverzichtbar. Die Rede ist von den Laborwerten. Die Analyse von Blut-, Urin- oder auch Stuhlproben und Gehirnwasser ist längst etablierter Standard, um bei einer Erkrankung die richtige Diagnose stellen und den Behandlungserfolg sicher beurteilen zu können. Dem Zentrallabor des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben ist jetzt erneut bestätigt worden, dass die Mitarbeiterinnen um Chefärztin Dr. Chitra Königsmark nach höchsten wissenschaftlichen Standards arbeiten. Im üblichen Prüfzyklus von fünf Jahren hat die Deutsche Akkreditierungsstelle (Dakks) nach umfangreicher Überprüfung dem Zentrum für Laboratoriumsdiagnostik höchste Analysequalität bescheinigt. Dr. Chitra Königsmark: „Die drei Kontrolleure – allesamt anerkannte Wissenschaftler und Laborexperten – haben wirklich sehr intensiv und äußerst gründlich unsere Arbeit bewertet. Jetzt sind wir stolz und glücklich, dass wir die 2012 erstmals erreichte Akkreditierung erneut verliehen bekommen haben.“ „Wir sind das medizinische Fach, das am meisten und am strengsten kontrolliert wird“, schätzt die Chefärztin ein. Unverzichtbare Bedingung für die korrekte Analyse von Blut und Blutbestandteilen, von Urin, Stuhl und Gehirnwasser sind neben der korrekten Arbeit der Labormitarbeiterinnen moderne Geräte. Beispielsweise im Herbst sollen in den Labors des Harzklinikums in Wernigerode und Quedlinburg neue Untersuchungsautomaten in Betrieb gehen, die für Blutuntersuchungen unverzichtbar sind. Dessen ungeachtet gibt es Untersuchungen wie beispielsweise die Zelldiagnostik von Blutproben oder in der Mikrobiologie, bei denen manuelle Tätigkeiten erforderlich sind. Das Zentrallabor des Harzklinikums kann rund 225 unterschiedliche Untersuchungen vornehmen, beispielsweise mikrobiologische, klinisch chemische, Blutanalysen wie HIV, Hepatitis, Tumormarker, Auto-Antikörper, Hormone, zum Medikamentenspiegel oder auch Urin-Diagnostik und Drogentests. Dr. Chitra Königsmark beobachtet in der deutschen Krankenhauslandschaft einen Trend, Laborleistungen auszugliedern, diese Analyseleistungen an fremde Firmen zu vergeben. Für die Chefärztin ein Weg nicht frei von Risiken. Das nähre zumindest die berechtigte Sorge, dass aus Kostengründen nicht immer alle möglichen Untersuchungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Anders im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben: „Unsere Arbeit ist teurer als jene in nicht akkreditierten Labor, davon profitieren jedoch alle unsere Patienten, weil die Analysewerte sicherer und qualitativ hochwertig sind“, betont Dr. Chitra Königsmark. Einen unmittelbaren Vorteil der klinikeigenen Laborexpertise haben beispielsweise auch die Patienten in den zertifizierten Brust-, Darm- und Hautkrebszentren am Harzklinikum. Die Mediziner dort sind nämlich aufgefordert, mit akkreditierten Labors zusammenzuarbeiten. Bis zu 80 Prozent ihrer Diagnosen können die behandelnden Ärzte nur stellen, weil sie dafür auf die Laborergebnisse zurückgreifen können, erklärt die Laborchefin. Rund drei Millionen Proben – rechnerisch mehr als 8200 Proben täglich – werden im Harzklinikum analysiert. Dafür sind die insgesamt 55 Mitarbeiterinnen rund um die Uhr an 365 Tagen im Dienst. Von ihrer ausgewiesenen und dabei schnellen Expertise profitieren neben den Patienten des Harzklinikums auch jene aus den Praxen der klinikeigenen Medizinischen Versorgungszentren, der Blankenburger Teufelsbad-Klinik und dem Elbingeröder Diakonie-Krankenhaus sowie von den rund 85 in der Harzregion niedergelassenen Ärzten.