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Gesundheit braucht Kompetenz

Modernes MRT-Gerät am Harzklinikum offiziell in Betrieb genommen

Der neue Magnetresonanz-Tomograph ist am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben jetzt offiziell übergeben worden. Die Mitarbeiter der Quedlinburger Radiologie um Oberärztin Kerstin Glootz haben dazu auch Kollegen auch aus der Radiologischen Klinik in Wernigerode sowie Vertreter

der Herstellerfirma Philips und der Krankenhausleitung begrüßen können.

Das neue Gerät weist eine magnetische Feldstärke von 1,5 Tesla (das Vorgängergerät 1,0 Tesla) aus, die Untersuchungsbilder werden mit Hilfe von 16 Spulen erzeugt. „Das sorgt für so phantastische Bilder, dass ich manchmal beinahe denke, die Anatomie noch einmal neu lernen zu müssen“, erklärte die erfahrene Oberärztin mit einem Augenzwinkern.

Die Chefin der Quedlinburger Radiologie Kerstin Glootz: „Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ist eine der besten und aussagekräftigsten Methoden der heutigen Diagnostik. Im Kampf gegen den Krebs und Durchblutungsstörungen ist sie aus der Medizin nicht mehr weg zu denken.“ Bei richtiger Anwendung und optimaler Ausschöpfung der Informationen, die dieses hochmoderne Untersuchungsgerät liefert, sei die MRT ein wichtiger Baustein zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen. Einsatzschwerpunkte dieses Gerätes sind die Diagnostik von Herzen, der Brust, von Gelenken und der Leber sowie besonders die Darstellung des Gehirns, informierte die Radiologin.

Anerkennung für das kommunale Krankenhaus gab es von der Firma Philips. Deren Vertreter Peter Syhre verwies darauf, dass das Harzklinikum die Ausschreibungsunterlagen zum Erwerb des rund eine MillionEuroteuren Medizingerätes in eigener Regie, ohne die Unterstützung durch externe Büros erstellt habe. „Das auf diese Weise gesparte Geld haben Sie stattdessen zum Wohle ihrer Patienten in die neue Medizintechnik investiert“, lobe Peter Syhre.

Nach zwölf Jahren ist der Tomograph in der Quedlinburger Radiologie erneuert worden. Das deutlich leistungsstärkere Gerät liefert brillante Bilder, schätzte Oberärztin Kerstin Glootz ein. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Patienten in den zertifizierten Brust-, Darm-und Hautzentren am Harzklinikum. Pro Jahr werden cirka 4 200 Patienten im Klinikum Quedlinburg mit Hilfe des MRT untersucht. Ihnen kommt neben der deutlich besseren Bildgebung auch zugute, dass der Durchmesser in der „Röhre“ zehn Zentimeter größer als im Vorgängergerät ist, jetzt 70 Zentimeter beträgt. Die Kopfhörer schützen die Patienten nicht nur vor dem typischen „Brummen“ des Magneten, darin erklingt auch deren Wunschmusik. Für zusätzliche Ablenkung während der Untersuchung sorgt ein Spiegel am Kopfschutz beziehungsweise eine Spezialbrille, die das Erblicken eines großformatigen Wandbildes mit einem Urlaubsmotiv vom Untersuchungstisch ermöglicht.